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Der
Ortsbeirat : |
Manfred Jost ( Ortsvorsteher ) Holger Becker ( Stellv. Ortsvorsteher ) Erika Schäfer ( Schriftführerin ) Claudia Jost ( stellv. Schriftführerin ) Klaus-Dieter Peuckert |
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Hallo lieber Gast, Wirbelau liegt auf halbem Weg an der Strecke zwischen Weilburg und Runkel und zwar unmittelbar hinter der Kreuzung der Landesstraßen L 3020 und L 3452. In und um Wirbelau gibt es bei Wanderungen bzw. Spaziergängen ein reiche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zu bestaunen. |
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Einiges davon können Sie im Beitrag von
Herbert Friedrich nachlesen sowie auf den beigefügten Fotos anschauen. „Gasthaus zum Lahntal“ Jung / ehemals Bender, Hauptstraße 23 Sofern Sie ein Freund der Fastnacht bzw. des Karnevals sind, ist Wirbelau hierfür eine „erste“ Adresse. Neben jeweils zwei Kappensitzungen und Maskenbällen, einer Kindersitzung, einem Kindermaskenball sowie weiteren Aktivitäten findet seit Jahrzehnten alljährlich an Fastnachtsdienstag ein großer Umzug statt, bei dem mehrere tausend!! Zuschauer anwesend sind. Hierdurch ist Wirbelau weit über die Kreisgrenzen berühmt. Darüber hinaus gibt es natürlich sehr
viel mehr Vereinsaktivitäten, wie Sie aus dem Veranstaltungskalender
(Hinweis auf www.vereine-wirbelau.de) ersehen können. |
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Nach einer wechselvollen Geschichte und einer langen Selbständigkeit ist Wirbelau seit dem 31.12.1970 durch die Gebietsreform ein Stadtteil von Runkel. An die ehemaligen Gemarkungsgrenzen von Wirbelau reichen nun die Großgemeinden Beselich, Weilburg, Weinbach und Villmar. Erstmals wurde Wirbelau urkundlich 1235 als Wirinlouwe erwähnt, obwohl die kleine romanische ehemalige Wehrkirche bereits vor 1100 mit Glockenturm erbaut sein dürfte. Um 1235 belehnte Erzbischof Dietrich von Trier Enolf, Sohn Heinrichs, als Burgmann zu Montabaur mit Gütern zu Wirbelau. 1276 gestattete Abt Dietrich von Laach dem Kloster Seligenstadt (Westerwald) die Verwendung von 50 Maltern Korn ( 1 Malter = ungef. 100 l ) aus Hof Neuscheid und dem dazugehörigen Haselau (Dorfwüstung zwischen Schupbach und Wirbelau). Neben den geistlichen Besitzern erwarben die adligen Herren von Runkel 1314 und 1325 kleinere Güter in Haselau und Wirbelau. Ab 1462 herrschten die Grafen und später die Fürsten von Wied Runkel bis ins 19. Jahrhundert über Wirbelau. Das Leben vom 14. bis 16. Jahrhundert war gekennzeichnet durch den Dienst für den Herrn und der Leibeigenschaft der Bauern. Nur zwei bis drei Tage in der Woche hatten sie Zeit, ihr eigenes Land zu bestellen. 1590 gab es in
Wirbelau 18 Haushalte. Die Lage der Bauern wurde erst nach dem 30-jährigen
Krieg besser. Nach der schrecklichen Zeit dieses Krieges waren viele Felder
unbebaut. Im Jahre 1642 standen in Wirbelau nur noch 5 Häuser. Auf der nahen
Runkeler Straße ziehende Soldatentrupps plünderten in den Kriegsjahren
öfters den Ort. |
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1824 zählte Wirbelau 348
Einwohner, 1845 - 401 Einwohner 1865 - 452 Einwohner 1885 - 468 Einwohner |
1905 - 536 Einwohner 1925 - 537 Einwohner 1960 - 620 Einwohner 1984 - 710 Einwohner |
2003 - 763 Einwohner 2007 - 806 Einwohner. |
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1699 wurde in Wirbelau ein Schulhaus errichtet, nach dem die Kinder zuvor die Filialschule in Gaudernbach besuchten. Laut Kirchenchronik stand das Wirbelauer Schulhaus mitten im Dorf und hatte ein kleines Türmlein mit zwei Glocken und eine Schlaguhr. 1952/53 entstand eine neue Schule an der Horstertstraße, die inzwischen zum Kindergarten umgebaut wurde. . |
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Wirbelau ist reich an Bodenschätzen. Eisenerz und Marmor wurden in größerem Stil seit dem vorletzten Jahrhundert bis in die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts abgebaut und gaben vielen Einwohnern Arbeit und Brot. Jeder Haushalt betrieb bis in den 2. Weltkrieg eine kleinere oder größere Landwirtschaft. Erst kurz vor dem 1. Weltkrieg, 1911 bis 1913, wurde die Straße zur Lahn und die Grävenecker Brücke gebaut. |
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1920 erhielt
Wirbelau eine Wasserleitung, die aus einer Quelle an der Grenze zu Seelbach
im oberen Märzgraben gespeist wurde. Wegen des steigenden Wasserverbrauchs
errichtete die Gemeinde in den 60-er Jahren eine Pumpstation im Märzgraben
nahe der Falkenbacher Straße. Nach dem Bau der Pumpstation Georg-Joseph
erhält Wirbelau das Wasser seit 1971 neben weiteren Stadtteilen der Stadt
Runkel, der Gemeinden Villmar und Beselich aus der ehemaligen Eisenerzgrube. Mit elektrischem Licht wurde der Ort 1921 versorgt. Eine Gasstation an der überregionalen Versorgungsleitung entstand 1990 nahe des Wirbelauer Sportplatzes. Gleichzeitig erhielten Wirbelauer Haushalte Gasanschlüsse. |
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Durch den Umbau der
alten Gemeindehalle im Jahre 1959 in eine moderne Mehrzweckhalle erfolgte
eine Belebung des kulturellen Lebens. 1982 hatten die Glocken in der alten
Schule ausgedient. Neu gegossene Glocken hängen seit dieser Zeit in einem
Turm nahe der Stadthalle. Im Dezember 1989 weihte die ev. Kirchengemeinde
ihr Gemeindehaus neben dem Glockenturm ein. Herbert Friedrich |
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Stadt Runkel, 2011
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