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28.11.2025

Ehrungsveranstaltung der Stadt Runkel


Fröhliche Gesichter bei der Ehrungsveranstaltung der Stadt Runkel (von links): Jörg-Peter Heil, Luis Wilhelmi, Timo Wilhelmi, Udo Schwarz, Alia Steinmetz, Antje Hachmann, Manfred Reintke und Eberhard Bremser. Foto: Peter Schäfer

RUNKEL. Auch in diesem Jahr hat die Stadtverwaltung Runkel in einer Feierstunde im Clubraum der Stadthalle Runkel Bürger der Stadt gewürdigt, die „durch ihr Engagement, ihre Leistungen und ihre Verbundenheit mit der Stadt Runkel ein herausragendes Beispiel für Gemeinschaft und Zusammenarbeit geben“, wie Runkels Stadtverordnetenvorsteher Jörg-Peter Heil (CDU) in seinen Begrüßungsworten feststellte. Vergeben worden ist dieses Mal die „Silberne Sportplakette“, die „Ehrenplakette der Stadt Runkel“ und die Auszeichnung zum Ehrenbürger der Stadt. Die Leistungen der Geehrten seien nicht selbstverständlich. Sie erforderten „Zeit, Energie und oft auch die Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden“. Die Leistungen machten sichtbar, „was sonst vielleicht im Alltag verborgen bleibt. Sie zeigen uns, dass Engagement nicht nur die Gegenwart bereichert, sondern auch die Zukunft unserer Stadt sichert“, so Heil.

Auf Vorschlag des Runkeler Ortsvorstehers René Langrock (SPD) hat Runkels Bürgermeisterin Antje Hachmann (parteilos) der 14-jährigen Alia Steinmetz die „Silberne Sportplakette“ verliehen. Seit vier Jahren widmet sie sich mit großer Leidenschaft der Leichtathletik. Alia wurde im Juni 2024 hessische Meisterin im Schleuderball und im September 2024 sogar deutsche Vizemeisterin in dieser Disziplin. Besonders beeindruckt zeigte sich Hachmann von Alias Motto, „dass jeder Fortschritt, egal wie klein, zeigt, wie sehr sich Ausdauer, Fleiß und Durchhaltvermögen lohnen“.

Aufgrund des Vorschlags von Stadträtin Sabine Hemming-Woitok (Bürgerliste) verlieh Bürgermeisterin Hachmann auch an Timo Wilhelmi die „Silberne Sportplakette“. Er habe sich „mit großem Engagement und beeindruckender Konstanz in dieser Saison den Meistertitel in der Langstrecken-Klasse der Westdeutschen Autocross-Meisterschaften erkämpft“. Wilhelmi ist auch aktiv in der Nachwuchsförderung. Sein Sohn Luis ist der jüngste Rennfahrer in Hessen mit nur neun Jahren und wurde Vizemeister der Klasse 13 in der Minibuggy-Klasse. Vater und Sohn setzten sich „mit großer Leidenschaft für ihren Sport ein und tragen zur Bekanntheit des Vereins MSC Crazy-Horses Hofen-Steeden bei“, so Hachmann.

Erfreut zeigte sich die Runkeler Bürgermeisterin auch, dem Arfurter Udo Schwarz für seine „herausragenden Beiträge für unsere Gesellschaft“ die Ehrenplakette der Stadt Runkel zu verleihen. Schwarz ist seit 1974, also schon mehr als 50 Jahre, als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. So hat er u.a. das Palliativ-Netzwerk Limburg-Weilburg mitbegründet. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde ihm im September vorigen Jahres das Bundesverdienstkreuz verliehen. „Die Stadt Runkel ist ihm ebenfalls zu großem Dank verpflichtet“, so Hachmann.

Die Stadt Runkel hat auf Vorschlag von André Brandes jetzt einen weiteren Ehrenbürger: Manfred Reintke aus Runkel. Der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ehrenamtler habe „durch sein unermüdliches Engagement das gesellschaftliche Leben in Runkel maßgeblich geprägt“, stellte die Bürgermeisterin fest. Die Gründung zahlreicher Vereine bis hin zu seiner aktiven Unterstützung bei Veranstaltungen dokumentierten, dass ohne ihn viele Projekte und Initiativen in unserer Stadt nicht denkbar gewesen wären. Reintkes „Engagement, seine Leidenschaft und sein unermüdlicher Einsatz“ verdienten es, gebührend gewürdigt zu werden. In einer ausgesprochen persönlichen und emotionalen Ansprache ergriff auch der Erste Stadtrat von Runkel Eberhard Bremser das Wort und würdigte die Verdienste von Manfred Reintke: „Du hast mehr für Runkel getan, als man in einer Rede mitteilen könnte.“ Besonders wenn es um ein technisches Problem wie zum Beispiel die Installation der Weihnachtsbeleuchtung der Altstadt gegangen sei, habe man Reintke, der dieses Jahr 85 geworden ist, um Hilfe gebeten und der habe mit der Aussage „Ich kümmere mich darum“ immer sein Wort gehalten. Bremser bedankte sich auch bei Reintkes Ehefrau Blanka, die ihren Mann oft habe entbehren müssen.

Abschließend zeigte sich Bürgermeisterin Hachmann erfreut: „Alle heute geehrten Persönlichkeiten zeichnen sich durch außergewöhnliches Engagement, durch Fleiß, Disziplin und Hingabe in ihren jeweiligen Bereichen aus. Sie bereichern unsere Stadt auf vielfältige Weise und haben es sich mehr als verdient, mit einer besonderen Auszeichnung geehrt zu werden“.

Von Peter Schäfer